(INO setzt bis zu 200 € zur Ergreifung der Täter aus)
Von 24 wunderschön gestalteten Stühlen der Stuhlgalerie am Zaun der Glösingerstraße, ist knapp die Hälfte (mal wieder) mutwillig zerstört worden. Wut, Entsetzen, Enttäuschung und Fassungslosigkeit drücken sich in den Kommentaren der INO-Community aus. Der Künstler, Martin Niggemann, der bereits in den letzten Jahren oft demolierte Stühle reparieren musste, ist dieses Mal in Anbetracht der enormen Verwüstung nicht mehr bereit, neue Stühle für das Frühjahr zu gestalten. „Ich bin’s leid, meine Zeit und meine Arbeit in ein Projekt zu investieren, das dann von einigen kranken Idioten wiederholt zerstört wird.“ Eine Joggerin, die täglich an der Stuhlgalerie vorbeikommt, äußerte sich extrem bestürzt: „ Im Frühjahr habe ich selbst noch mitgeholfen beim Aufbau der Stuhlgalerie. Die Galerie ist immer ein echter Hingucker und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Passanten. Radfahrer steigen oft ab, um ein Foto von einzelnen Stühlen zu machen. – Was steckt hinter einer derartigen Zerstörung? Ist es Frust, Langeweile? Wer macht so etwas?- Einfach nur traurig! Die Verursacher müssten zur Rechenschaft gezogen werden und betraft werden. Sie müssten sich beim Künstler entschuldigen, bei der Wiederherstellung mit anpacken und Sozialstunden mit ihren Eltern bei der INO ableisten müssen!!!“
Die INO bittet BürgerInnen, die einen Akt blinder Zerstörungswut beobachten, dies auf jeden Fall der Polizei zu melden und möglichst genaue Hinweise zu Tatzeit/-ort sowie zu den Tätern zu geben. Um Täter ermitteln zu können, die INO-Projekte mutwillig beschädigt haben, setzt die INO für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, bis zu 200 € aus. Denn durch jeden Vorfall wird auch ehrenamtliche Hilfe zunichte gemacht. Bleibt zu hoffen, dass sich für die rücksichtslosen Zeitgenossen andere, sinnvolle Betätigungsfelder ergeben. Hinweise auf Täter nimmt die Polizei oder auch INO-Vorsitzender Olaf Spindeldreher unter 0173-2560961 entgegen.
Die Social-Media-Aktion „Baumpflanz-Challenge“ fordert Gruppen auf, einen Baum zu pflanzen, die Aktion zu filmen und das Video zu teilen, um auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen. INO griff die Aktion auf. Mit einem jungen, hochstämmigen Apfelbaum, Stützpfählen, Bindematerial, Ramme, Spaten und vereinten Kräften gelang es innerhalb der vorgegebenen Zeit, den Baum vor die Oase zu pflanzen. Damit die Challenge weiterläuft, wurden drei weitere Gruppen nominiert, es gleich zu tun (KFD, Osterfeuerverein und Förderverein der SPD). – Auf dass die Bäume der Challenge gut gedeihen und ein Zeichen setzen für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und nicht zuletzt für die Zusammengehörigkeit der teilnehmenden Gruppen.
Nachdem die Waldschnepfe in Ruhe gebrütet hatte, der Waldweg „gefegt“, die professionelle Beschilderung angebracht wurde, konnte nun der „Besondere Wald“ offiziell am 09. Juli 2025 eingeweiht werden. Bei dem Waldprojekt handelt es sich um eine über 40 Jahre alte Sammlung von über 25 verschiedenen Bäumen, unter anderem Mammutbäumen, diversen Laubbäumen, Tannen und Kiefernarten in der Nähe des Steinhaufens von Albert Hesse am Drostweg, Panoramaweg etwas unterhalb der Hellefelder Höhe. Die meisten Bäume davon sind resistent gegenüber dem Borkenkäfer und haben schon stattliche Größen erreicht. Herbert Padberg war der Ideengeber und hat für die gute Wegbeschriftung gesorgt. INO hat nun diese botanische Rarität bekannt und zugänglich gemacht. Peter Nagel hatte zunächst einen provisorischen Weg angelegt und eine Liste und Skizzen der Bäume erstellt. Anschließend baute er den Weg etwas aus und gestaltete ihn mit viel Liebe zum Detail. Für eine professionelle Beschilderung sorgte Lena-Marie Römer: ein großes Schild mit einführendem Text, der Skizze des Pfades und die Auflistung aller Bäume sowie kleine Schilder an besonderen Bäumen mit deren Abbildungen.
Viele Interessierte kamen zur Einweihung mit dem E-Bike oder zu Fuß, um sich von der Besonderheit des Waldes zu überzeugen und die Leistung von Herbert Padberg, Peter Nagel und Olaf Spindeldreher zu würdigen. Das Projekt wurde mit viel Engagement und Fachwissen umgesetzt. Es entstand ein ökologisch sehr wertvoller Mischwald. Die Gäste staunten nicht schlecht ob der hervorragenden Umsetzung, stießen mit einem Glas Sekt an und tranken auf das weitere gute Gedeihen des Waldes.
INO bedankte sich zusätzlich beim Förderverein der SPD, die das Projekt großzügig gesponsert hat, und bei den Grundstückseigentümern Christine Becker und Michael Glück, die das Projekt befürworteten.
Es ist soweit: Die Waldschnepfe hat in Ruhe gebrütet, der Waldweg wurde „gefegt“, die professionelle Beschilderung angebracht, so dass nun der „Besondere Wald“ offiziell am 09. Juli 2025 eingeweiht werden kann. Es handelt sich um eine botanische Rarität in der Nähe des Steinhaufens von Albert Hesse am Drostweg, Panoramaweg. Radfahrer treffen sich um 17.45 Uhr auf dem Parkplatz Scherse, Wanderer um 17.30 Uhr am SGV-Heim. Für Teilnehmer, die weder mit dem E-Bike fahren noch wandern können, steht ein Fahrdienst bereit. Bei starkem Regen wird die Veranstaltung verschoben.
In Oeventrop stehen mittlerweile ca.100 Ruhebänke an Orten mit wunderbarem Ausblick oder einfach nur, um sich eine Rast zu gönnen.
Da das Umweltbewusstsein mancher Menschen zu wünschen übrig lässt, und die öffentliche Hand viele Verpflichtungen und wenig Geld hat, ist der Zustand der Ruhebänke ohne Pflege oft entsprechend: Müll, unansehnliche Holzbohlen, etc. .
Hier bittet die INO um Mithilfe und würde sich freuen, wenn sich zu den bereits aktiven „Bankpaten“ weitere Paten fänden, die bei regelmäßigen Spaziergängen den Zustand „ihrer“ Bank kontrollieren. Einfache Säuberungen oder Befreiung von wildem Bewuchs gehören zu den Aufgaben des Paten. Größere Arbeiten sowie Schadensbehebung meldet der Pate der INO, die dann für Abhilfe sorgt. Interessenten melden sich bitte unter: o.sp@outlook.de oder Handy: 0173-2560961.
„10 Jahre INO – das muss gefeiert werden“, sagte sich der INO-Vorstand. So wurden Mitglieder und alle Oeventroper sowie Freunde des Vereins eingeladen, um gemeinsam das 10-jährige Vereinsbestehen zu ehren.
Am vergangenen Samstag blickte man nun bei einer gemütlichen Planwagenfahrt mit zahlreichen Gästen auf die große Anzahl der vorzeigbaren Projekte zurück.
Treffpunkt war der Segelflugplatz. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Olaf Spindeldreher, ging es gut gelaunt auf eine zweistündige Planwagenfahrt quer durch Oeventrop vorbei an vielen INO-Projekten. Die Gäste genossen entspannt auf den beiden komfortablen Wagen die tolle Atmosphäre bei kühlen Getränken und angeregten Gesprächen. – Und da passierte es am Dinscheder Markt: Ein „Buiterling“ navigierte die Planwagenfahrer geradeaus in die falsche Richtung und es entstand in kürzester Zeit ein Autostau auf der Dinscheder Straße. – Das Gelächter auf den Planwagen war natürlich groß: „Von einem Oeventroper kann man ja auch nicht erwarten, dass er sich in Dinschede auskennt!!!“
Der Zwischenstopp an der XXL-Bank bot tolle Möglichkeiten, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen und den Werdegang einzelner Projekte noch einmal Revue passieren zu lassen. Die XXL-Bank war das erste große Projekt, das INO durchgeführt hat. Hoch über Glösingen kann man von hier aus einen 180 Grad Panoramablick über Oeventrop auf sich wirken lassen. Die Planwagenfahrt führte weiter an der Glösingerstraße entlang, an der Sonne des Künstlers Udo Wollmeiner, einem Teil des Planetenweges und der Stuhlgalerie vorbei, die der Künstler Martin Niggemann in vielen Arbeitsstunden immer wieder neu kreativ künstlerisch gestaltet … und immer wieder reparieren muss. Wolfgang Löser vom Luftsportverein ließ Freiflüge unter den INO-Gästen verlosen. Drei Gäste „entdeckten“ unter ihrem Sitz jeweils einen Gutschein. Letzter Planwagenstopp war dann an der Oase mit einem der neuen INO-Projekte: das Rollstuhlkarussell, das nun offiziell eingeweiht wurde. Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist es hier durch die sehr einfache Bedienung möglich, das Gerät auch ohne fremde Hilfe zu bedienen. So wird der Platz vor der Oase zum aktiven Treffpunkt aller Menschen.
Mit dem vor einem Jahr angelegten INO-Tiny-Wald vor der Oase entsteht ein kleines Ökosystem in Oeventrop. Die 300 bereits gepflanzten heimischen Bäume und Sträucher wurden am Tag vor dem INO-Jubiläum von der Stadt Arnsberg in einer Pflanzaktion sinnvoll in unmittelbarer Nähe ergänzt durch eine „Elsbeere“ und einer „Roteiche“ (Baum des Jahres 2025 und nun auch in Oeventrop Symbol für 10 Jahre INO). In Zeiten des Klimawandels gewinnt diese Baumart zunehmend an Bedeutung. Ihre Fähigkeit, auch auf trockenen Standorten zu gedeihen, macht sie zu einem wichtigen Bestandteil der deutschen Wälder. Sie steht für Resilienz und nachhaltige Forstwirtschaft.
Landschaftsgestalter Volker Hilgenhaus (Grünbau GmbH) schenkte INO zum Jubiläum eine stattliche „Stieleiche“, die auf der Eiswiese gepflanzt wurde, und wie schon erwähnt, die „Elsbeere“ vor der Oase, die ebenfalls schon einen beachtlichen Wuchs aufweist . INO bedankt sich bei Volker Hilgenhaus für die großzügige Spende der beiden Bäume „Stieleiche“ und „Elsbeere“.
Nach der Einweihung des Rollstuhlkarussells ging es für alle Teilnehmer zu Fuß zurück zum Segelflugplatz.
Es wurden viele wertschätzende Worte über die mittlerweile wichtige Bedeutung des Vereins für den Ort Oeventrop ausgetauscht.
Im „Spatzennest“ gab Olaf Spindeldreher einen kurzen Rückblick über die erfolgreiche Vereinsgeschichte. Zuerst war es nur eine Urlaubsidee: Eine Gruppe von Radfahrfreunden aus Oeventrop durchradelte 2014 das Elsass mit seinen wunderschönen Orten, reizvollen Dorfplätzen, gepflegten Anlagen und farbenfrohen Blumenanpflanzungen. „Warum nicht Vergleichbares in Oeventrop?“, fragte man sich und 2015 wurde aus der ursprünglichen Urlaubsidee Realität. Der Verein wurde gegründet und in das Vereinsregister eingetragen. Man errichtete zunächst eine Ruhebank am Ruhrtalradweg. Schnell kam die Idee eines größeren Projekts: Es wandte sich an die heimischen Künstler, für den „Skulpturenweg“ am Ruhrtalradweg in Oeventrop ein Kunstwerk zu erschaffen und an geeigneter Stelle aufzustellen. Mittlerweile sind viele vorzeigbare Projekte entstanden, die Olaf Spindeldreher in einer „Jubiläumszeitung“ zusammengestellt hat. Ein Pfeiler des Erfolgs ist von Anfang an die gute Zusammenarbeit innerhalb des Vereins gewesen. Olaf Spindeldreher bedankte sich bei den vielen fleißigen Helfern, den Mitgliedern und Sponsoren, die INO unterstützt haben und weiterhin unterstützen.
Zum Abschluss des Jubiläumstages war bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Als „Nachtisch“ konnte eine köstliche, sehr, sehr dekorative INO-Torte verspeist werden, die von Astrid Drews zum Jubiläum kreiert und überreicht wurde. – Ein echter Hingucker – war die Torte doch aufwändig mit sämtlichen „INO-Projekten“ dekoriert!
„Ein gelungenes Jubiläum“, resümierte Olaf Spindeldreher und überreichte jedem Gast die Jubiläumszeitschrift „10 Jahre INO“. Das Organisationsteam konnte sich am Ende des Jubiläumstages über eine wirklich gelungene Feier freuen. Das herrliche Frühlingswetter in Kombination mit dem bunten Open-Air-Jubiläumsprogramm hatte ein stimmiges Gesamtpaket gebildet, das auf begeisterte Resonanz stieß.
Initiative startet erneut Frühjahrs-Aktion für mehr Blütenvielfalt in Oeventrop und zum Naturschutz
„Lasst Oeventrop aufblühen!“ – unter diesem Motto ruft INO die heimische Bevölkerung auf, das Blühwiesen-Saatgut zur Schaffung von insektenfreundlichen Flächen auszusäen. Die kleinen INO-Blumensamentütchen liegen in einigen Oeventroper Geschäften kostenlos zur Mitnahme aus. Die artenreiche Spezial-Blühmischung für Bienen und Schmetterlinge besteht aus ein- und mehrjährigen Wild- und Kulturkräutern. Diese bieten Bestäubern von April bis November reichlich Nektar- und Pollen und ist eine sinnvolle Unterstützung zum Erhalt der gesunden Insektenpopulation und ein Beitrag gegen das Insektensterben. INO bedankt sich bei den „Stadtwerke Arnsberg“ für die finanzielle Unterstützung dieser Aktion.
Bei der jährlichen Aktion „INO putz(t) munter“ haben am vergangenen Wochenende zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tatkräftig mit angepackt, um öffentliche Flächen von der Oeventroper Brücke bis zur Dinscheder Brücke von unrechtmäßig entsorgtem Müll zu befreien. Erfreulicherweise haben sich auch viele Kinder und eine „frisch Zugezogene“ an der Aktion zum Schutz von Umwelt und Natur beteiligt. Mit Müllsäcken, Zangen und Handschuhen ausgestattet, zog man in mehreren Gruppen um 10 Uhr los. Erneut kam bei der zweistündigen Aktion wieder jede Menge Müll zusammen, der von der Stadt Arnsberg nun ordnungsgemäß entsorgt wurde. In diesem Jahr waren es auffällig viele kleine und große Glasflaschen, Zigarettenschachteln, Plastikverpackungen, leere Chips-Tüten sowie Spülbürste und Autoscheibenwischer. INO bedankte sich bei den fleißigen Helfern anschließend mit einem Heißgetränk.
Zum diesjährigen INO-Osterschmuck: Leider wurden nach der Osterschmuck-Aktion 2024 so viele Ostereier abgerissen und mutwillig zertreten, so dass in diesem Jahr nur noch der Restbestand von etwa 200 Eiern an der INO-Bank am Pastorat und am Baum hinter dem Kunstwerk „Kordel“ aufgehängt werden konnte.
Startete die Stadt Arnsberg in früheren Jahren die Aktion „Arnsberg putz(t) munter“, vertraut sie nun auf die Eigeninitiative einzelner Vereine. Die Initiative Oeventrop (INO), die sich bisher jedes Jahr beteiligte, sieht auch in diesem Jahr großen Bedarf, öffentliche Flächen in Oeventrop von unrechtmäßig entsorgtem Müll zu befreien. Die INO ruft nun für Samstag, den 29. März, zum Frühjahrsputz 2025 in Oeventrop auf. Treffpunkt ist auf dem Parkplatz des alten Pastorats um 10 Uhr. Die Aktion endet gegen 12 Uhr. Abfallsäcke und Handschuhe werden gestellt. Wer hat, möge sich bitte eine Zange mitbringen – ein paar Zangen können auch von INO gestellt werden. Der Verein hofft auf rege Beteiligung und bedankt sich schon im Voraus bei den fleißigen Helfern.
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend, konnte 1.Vorsitzender Olaf Spindeldreher einige Mitglieder begrüßen. Auch im zehnten INO-Jubiläumsjahr wird der Verein gemeinsam wieder einiges umsetzen können.
Nach der Begrüßung, bat er die Anwesenden sich von den Plätzen zu erheben, um in Stille der Verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Dies war im letzten Jahr Willi Linn. Ein Mitglied der INO von Anfang an, der sich stets tatkräftig und mit vielen Ideen einbrachte.
Rückblick 2024
Anschließend gab Olaf Spindeldreher den Jahresbericht ab. Die Liste der Aktionen in 2024 konnte sich wieder sehen lassen: Ostereier aufgehängt, Blumenkästen an der Oeventroper Brücke angebracht, Lauschpohl am Panoramafenster fertiggestellt, Willkommensschilder am Ortseingang gepflegt, 1.000 Tüten mit Blumensaat über den Einzelhandel verteilt und verschenkt, viele Bänke freigeschnitten und gepflegt, eine neue Bank in Wildshausen am Radweg aufgestellt, das Kunstwerk „Ruhrrandradweg“ von Rudi Olm repariert und am Radweg aufgestellt, Dorfplatz gepflegt, weitere Stromkästen künstlerisch gestaltet, ein besonderes Rollstuhlkarussell an der Oase aufgestellt, Wein- Geocaching veranstaltet (ein schöner Tag mit Abschluss am Dinscheder Bahnhof), 5.000 Narzissen gepflanzt (zum ersten Mal auch an der Oase – mittlerweile sind es insgesamt schon 32.000(!) auf öffentlichen Plätzen in Oeventrop, Beginn der Arbeiten für den besonderen Wald, Weihnachtsbeleuchtung diesmal an der XXL-Bank, am Kriegerdenkmal und an der Friedhofskapelle.
Ein besonderer Dank gilt aber denjenigen, die das alles organisiert und tatkräftig mit angepackt haben. Das Engagement zur Verschönerung von Oeventrop hat nicht nachgelassen.
Kassenbericht
Kassierer Franz Eggenstein konnte erneut einen positiven Kassenbericht vorlegen, dank großzügiger Spenden. Hierbei freute er sich besonders auch über die kleinen Spenden von Privatpersonen. Ein Zeichen der Wertschätzung für die INO-Arbeit. Die großzügigen Spenden und Unterstützungen von vielen Firmen, Institutionen und Handwerkern machten es letztendlich möglich, dass die INO dies alles umsetzen und finanzieren konnte. Stellv. für das Kassenprüfungsprüfungsteam, bescheinigte Horst Burmann dem Kassierer eine saubere und einwandfreie Kassenführung und bat um Entlastung des Kassierers und somit auch des gesamten Vorstands. Diese wurde einstimmig von der Versammlung erteilt.
Wahlen
Schnell abgearbeitet war der Punkt Wahlen da sich sowohl die 2. Vorsitzende Jutta Preiß, die Schriftführerin Maria Eggenstein und Kassierer Franz Eggenstein zur Wiederwahl stellten. Sie wurden einstimmig von den Mitgliedern in ihrem jeweiligen Amt bestätigt. Zu den bisherigen Beisitzern Eva Schönert (Pressesprecherin) und Christoph Gierse wird künftig Sigrid Opitz als 3. Beisitzerin die Vorstandsarbeit der INO unterstützen.
Haushaltsplan
Im Anschluss stellte Franz Eggenstein den Haushaltsplan für das Jahr 2025 vor, dass mit Sicherheit nicht minder interessant wird. Fest eingeplant ist die Fertigstellung des „Besonderen Waldes“. Hierbei wird ein Stück Wald neu aufgeforstet mit Laub- und Nadelbäumen aus der ganzen Welt, die auch dem Borkenkäfer standhalten. Weiterhin sind Reparaturarbeiten an den Ortseingangsschildern, wo Catrin Petrikat mit dem Logo ihrer Goldschmiede zusätzlich einsteigen wird, geplant. Das „Panoramaschild“ am Plackweg soll ebenfalls fertiggestellt werden. Dies ist allerdings vom Fotografen abhängig, der das Bild erst bei geeignetem Wetter erstellen kann. Weitere Narzissenzwiebeln sollen gesteckt und die Blumenkästen an der Oeventroper Brücke bepflanzt werden. Dem Haushaltsplan wurde einstimmig zugestimmt.
Termine 2025
„Am Samstag, 05.04.2025 ist eine kleine Feier zum 10-jährigen INO-Jubiläum ab 13 Uhr, beim Spatzennest am Flugplatz geplant“, so Olaf Spindeldreher. „Aus diesem Anlass wollen wir gemeinsam einzelne Projekte anschauen und die Vereinsgeschichte Revue passieren lassen. Für Kaffee und Kuchen wird an den einzelnen Stationen gesorgt. Zum Abschluss stehen dann auch noch am Spatzennest Essen und Trinken bereit. Die Anmeldung hierzu ist zwischenzeitlich schon abgelaufen.“
Die besonders schöne Wein-Geocaching-Tour der INO wurde auch für dieses Jahr terminiert und soll am 18. Oktober stattfinden. Genaue Infos zum Treffpunkt und Uhrzeit, werden kurz vorher noch bekannt gegeben.
Weiterhin lud Olaf alle interessierten Mitglieder zur nächsten Dörferkonferenz Ost am 03. April 17:30 – 21:00 Uhr, in die Rumbecker Schützenhalle ein und stellte dieses Projekt kurz vor. Bereits 2016 konnte mit dem IKEK | „Die Arnsberger Dörfer“ gemeinsam mit Bürgerschaft und Politik eine strategische Grundlage für die Entwicklung der dörflich geprägten Stadtteile Arnsbergs erarbeitet werden. Talente, Handlungsfelder und Leitprojekte wurden identifiziert und unter dem Motto „Auf unterschiedlichen Wegen in eine gemeinsame Richtung“ in den Folgejahren zahlreiche Projekte umgesetzt. Hierzu ist allerdings eine Voranmeldung bei Herrn Klaus Fröhlich erforderlich unter Telefon 02932 201-1689, E-Mail: k.froehlich@arnsberg.de
Neue Ideen und Vorschläge
Der letzte Tagesordnungspunkt „neue Ideen und Vorschläge“, ist für die INO gleichzeitig auch der wichtigste und es sprudelte förmlich an neuen Ideen wie z. B.: eine Kugelbahn an dem leichten Hügel der Oase. Ein neues Spielgerät für Kinder, die eine tolle Ergänzung an dem bereits vorhandenen Spielplatz wäre. Auch die Idee mit einem Trödelmarkt in Kombination mit einer Pflanzentauschbörse, fand großen Zuspruch. Gleich 5 Mitglieder erklärten sich bereit, dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Eine weitere Idee war ein barrierefreier Angelplatz an der Ruhr, der möglicherweise in Zusammenarbeit mit dem Angelverein Oeventrop realisiert werden könnte. Im Rahmen der sozialen Inklusion kam der Vorschlag, die Hinweisschilder am Planeten- und Ruhrtalradweg mit Blindenschrift zu versehen. Eine schon länger angedachte Idee ist inzwischen soweit gereift, dass man ein verzinktes Schiff bauen will, woran man Liebesschlösser anbringen kann. Hierzu muss allerdings im Vorfeld noch ein möglicher Standort geprüft und genehmigt werden. Eine klappbare Sitzgruppe, die somit auch gleichzeitig wettergeschützt ist, war eine weitere Idee, wozu es auch schon Fotos gab.
Neben den vielen neuen Ideen galt es aber auch, Vorhandenes zu pflegen und zu schützen. Dazu zählen u. a. die INO-Bänke und die Bänke der Stadt Arnsberg. Gleich 8 Mitglieder erklärten sich bereit, künftig die Patenschaft zu übernehmen.
Zum Schluss bedankte sich Olaf Spindeldreher bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme und den konstruktiven Vorschlägen. Ein weiteres interessantes INO-Jahr steht bevor, in dem auch im zehnten Jubiläumsjahr der Verein gemeinsam wieder einiges umsetzen wird.