• INO reduziert Weihnachtsbeleuchtung

    Angesichts des Kriegs in der Ukraine und der Energieknappheit sollten wir einmal innehalten. Der INO-Vorstand möchte mit der Reduzierung der Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr in Oeventrop ein Zeichen setzen, hier bewusst zu verzichten, zu sparen und solidarisch zu sein. Das könnte diese Weihnachtszeit zu einer besonderen machen. Dadurch wird Advent und Weihnachten nicht abgeschafft. Die beiden Friedenssterne an der Friedhofskapelle und an der XXL-Bank werden mit energiesparender LED- Technik betrieben und in einem kürzeren Zeitrahmen als sonst. Der Friedensstern an der XXL-Bank wird neu errichtet. Auf die Herrnhuter Sternenketten will INO in diesem Jahr ganz verzichten.

  • INO-Nachwuchs hilft mit bei der Narzissenpflanzaktion

    Auch in diesem Jahr unterstützten Charlotte und Max INO tatkräftig bei der „Narzissenpflanzaktion“ am Ruhrtalradweg Richtung Wildshausen. Die begeisterten INO-Fans sind bereits bei zahlreichen Vereinsaktionen mit Oma und Opa aktiv geworden.

    „Das Pflanzen ist kinderleicht und macht jede Menge Spaß“, weiß Max.

    Damit die neuen 3000 Narzissen im Frühjahr blühen können, buddelten die Kinder zunächst mit Handschuhen die dicken Steine aus den vorbereiteten Pflanzfurchen, die ungefähr doppelt so tief sein müssen wie die Blumenzwiebel dick. Nun wurden die Zwiebeln in Abständen mit der Spitze nach oben eingesetzt, mit Erde bedeckt und diese dann zuletzt festgetrampelt.

    „Haben wir gut gemacht, oder?“, begutachtete Charlotte anschließend ihr Meisterwerk. Vielleicht werden weitere Kinder animiert, demnächst ebenfalls mitzumachen?!

    Mit der Pflanzaktion ist der Grundstein für einen blühenden Frühling gelegt mit insgesamt nun 30000 Narzissenzwiebeln an öffentlichen Stellen im gesamten Gebiet von Oeventrop.

  • INO pflanzt nochmals 3000 Narzissenzwiebeln

    Mit Handschuhen, Spitzhacke und Spaten treffen sich INO-Helfer an Wollmeiners Sonne (Ortsausgang Glösingen) am Samstag, 22.10. um 10 Uhr. Wer Zeit und Lust hat, mitzumachen, ist herzlich eingeladen. Nachdem Christoph Gierse mit einem Pflug die Furchen für die Zwiebeln vorbereitet hat, werden 3000 weitere Narzissen am Ruhrtalradweg Richtung Wildshausen gesetzt. Die Ergebnisse der inzwischen 30000 Narzissenzwiebeln an öffentlichen Stellen in Oeventrop werden dann im Frühjahr zu bestaunen sein.

  • Neues INO-Waldsofa ergänzt das Gesamtbild

    LBS Immobilien“ stiftet Waldsofa an der renaturierten Ruhr (Kümmekes Thron)

    Mit dem neuen, gemütlichen Waldsofa an der renaturierten Ruhr in Wildshausen hat INO einen weiteren Beitrag zur Verschönerung des sehr idyllisch gelegenen Standortes geleistet. Die Kosten hat die „LBS Immobilien und Baufinanzierungen“ komplett übernommen. Das Unternehmen sieht sich mit der Region eng verbunden und hat mit dem Waldsofa ein besonderes und heimatbezogenes Geschenk gemacht. „Die INO ist ein toller Verein, der sich regional engagiert und unterstützenswerte Projekte initiiert“, sind Marc Schell und Andre Vielhaber (beide von der LBS) überzeugt. Erbaut wurde die wellenförmige, drehbare Liege von dem Oeventroper Sebastian Fluck (www.Gartendeko-Sauerland.de). Aufgestellt wurde sie von INO. Olaf Spindeldreher als INO-Vorstandsvorsitzender bedankte sich herzlich bei dem Erbauer und der LBS für das schöne Geschenk. Alle vier nahmen Platz auf dem Waldsofa und genossen in der Sonne den herrlichen Ausblick auf die renaturierte Ruhr sowie die malerische Oeventroper Landschaft.

  • Mit der INO durchs „Alte Kloster Oeventrop“

    Christoph Kraas (neuer Eigentümer des Gebäudekomplexes, waschechter Oeventroper und INO-Mitglied), gewährte vielen Besichtigungsteilnehmern Einblick in sein großes Bauvorhaben auf dem Areal des früheren Klosters Oeventrop (Herz-Jesu-Missionshaus). Beeindruckt von dem mächtigen, roten, im neugotischen Stil erbauten Klostergebäude, ließen sich die Besucher begeistert durch das Gebäude führen. Christoph Kraas stellte seine Pläne für das bereits entkernte Gebäude vor und informierte über den aktuellen Stand der Baumaßnahme. Bauplätze werden vorzugsweise für Oeventroper ausgewiesen. Im Kloster sollen zur Hälfte „Betreutes Wohnen“ und ein „Generationenwohnen“ entstehen, wobei auch zwei exklusive Loftwohnungen angeboten werden sollen. Auch die Kapelle soll wieder als solche erkennbar sein und für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Ende 2024 soll das Gebäude in neuem Glanz erstrahlen.

    Klaus Schneider übernahm anschließend den theoretischen Teil. Er hatte eine aufwendige Recherche zum geschichtsträchtigen Kloster betrieben und trug sie detailliert vor. 1902 wurde in Oeventrop das Missionshaus der Hiltruper Missionare eingeweiht. Hier wurden über viele Jahre Priester ausgebildet und zum Priester geweiht. Ab 1938 war Oeventrop ein Hochschulort. Es wurden hier die Studiengänge Theologie und Philosophie angeboten. Als Selbstversorger bewirtschafteten die Patres 12 ha Land und Wald. Das Kloster verfügte über eine eigene Wasser-und Stromversorgung sowie eine Heizungsanlage. In der Kapelle wurden regelmäßig Messen mit den Oeventropern gefeiert. Im Krieg war das Haus ein Reserve-Lazarett, danach ein Heim für wohnungslose Menschen. 1946 musste das obere abgebrannte Stockwerk wieder aufgebaut werden. Da die ursprüngliche Bauweise nicht mehr erhalten war, steht das Gebäude seitdem nicht mehr unter Denkmalschutz, wird aber weiterhin als schützenswert eingestuft. 1969 wurde die Hochschule aufgegeben, und der Standort war nur noch Missionshaus bis ein neues Kloster in Oeventrop errichtet wurde, das als Altersheim für Missionare und Patres diente. Das alte Kloster wurde fünf Jahre als Heim für schwer erziehbare Kinder genutzt. Anschließend wurde hier bis 2009 eine Suchtklinik untergebracht. Das Gebäude verwahrloste von da an bis 2021 Christoph Kraas den Gebäudekomplex kaufte.

    Die Oeventroper freuen sich, dass das Wahrzeichen Oeventrops hoch über dem Ort erhalten bleibt – mehr noch: dass es ein Schmuckstück wird und im Sinne Oeventrops voraussichtlich schon Ende 2024 sinnvoll genutzt werden kann und mit Leben gefüllt wird.


Seit dem 12. März 2015 gibt es in Oeventrop einen neuen Verein:

Initiative Oeventrop, kurz INO

Wir sind ein gemeinnütziger, eingetragener Verein und haben uns zum Ziel gesetzt die Lebensqualität in Oeventrop zu verbessern. Das wollen wir durch die Verschönerung und Pflege öffentlicher Räume wie auch durch ökologische Maßnahmen erreichen. Dazu ein Zitat aus unserer Satzung:

Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch Erhaltung des ursprünglichen Landschaftsbildes sowie der Tier- und Pflanzenwelt (Reinigung von Feldern und Wiesen von Abfällen, Bau von Nistplätzen für Vögel oder Pflege von Biotopen, Pflege öffentlicher Garten- und Parkanlagen, von Wanderwegen und Wäldern) und die Durchführung von zweckentsprechenden Aktionen. Ferner geht es um die aktive Teilnahme an der Weiterentwicklung des Ortes und die Heranführung von Menschen an das bürgerschaftliche Engagement.

Wir suchen: Aktive sowie passive Mitglieder, die uns in unseren Vorhaben in jeglicher Form unterstützen können. Eine Mitgliedschaft kostet derzeit 24 €/Jahr. Der Mitgliedsantrag ist im Downloadbereich zu finden.