• INO-Panoramafenster mit grandiosem Blick auf die drei Ruhrdörfer

    Auf der „Wein-Geocaching-Wanderung“ im Sommer 2019 hatten Herbert Padberg und Monika Kraas auf „Berens Köppken“ die Idee, wegen der tollen Sicht auf Oeventrop ein Panoramafenster dort aufzustellen. “Der Ort ist wie dafür geschaffen“, erklärte Monika Kraas begeistert. „Gerahmte Aussicht auf den landschaftlich reizvollen Ort! Durch die Blickfeldeinengung lässt sich Oeventrop neu entdecken. Spannende Einzelheiten rücken in den Fokus.“, fügte Herbert Padberg hinzu. Kurz darauf ging es auch schon in die gemeinsame Planung und Durchführung.

    Rainer Schröder hat die Vermessung vorgenommen und Christoph Schmidt die statischen Berechnungen. Im Februar 2020 nahmen Monika und Herbert Kontakt mit der Stadt Meschede auf und erhielten die Genehmigung. Dann geriet allerdings das ganze Vorhaben erst einmal ins Stocken, da „Borkenkäferbaumstämme“ die vorgesehene Stelle blockierten. In diesem Frühjahr war es dann endlich soweit, dass mit dem Bau begonnen werden konnte. Die Bewehrung fertigte Thomas Eickhoff. Diese lag bereits 3 Jahre neben seinem Haus. Die Stahlarbeiten schmiedete Werner Findeklee und die Fundamente setzte Peter Hitzegrad. Zum Glück fand Schreiner Stephan Bruhn Zeit, die Holzkonstruktion fertigzustellen und sie anschließend mit Unterstützung von Christoph Kraas zum „Köppken“ zu schaffen. Am 4. Mai konnte dann mit tatkräftiger Unterstützung der INO das Bauwerk aufgestellt werden. Allen Handwerkern und Machern gebührt Dank und großes Lob für die zuverlässige Arbeit. Hinweisschilder bringt Herbert Padberg noch in den nächsten Tagen an.

    Eine kleine offizielle Einweihungsfeier ist im Herbst geplant – entweder in Verbindung mit der jährlichen Feierabendwanderung oder in Verbindung mit der Wein-Geocaching-Wanderung.

    Dieses Projekt kann auch Bewohner von Oeventrop anstoßen, das zu tun, wozu sich gerade wieder viele Touristen auf den Weg machen: die Umgebung bewundern und dabei Entspannung und Erholung finden.

    Das Panoramafenster setzt den grandiosen Blick auf die drei Ruhrdörfer von Oeventrop für das perfekte Foto in Szene.

  • Sehenswerter Planetenweg in Oeventrop eröffnet

    Ja – die Oeventroper haben es schon immer geahnt: Aus einer ganz bestimmten Perspektive dreht sich tatsächlich die Sonne um Oeventrop!

    Die Ideengeber, Konzeptionisten und Errichter des Planetenweges in Oeventrop, Olaf Spindeldreher und Rainer Domke von der INO (Initiative Oeventrop), konnten am Eröffnungstag eine muntere Schar von 70 wissensdurstigen Menschen begrüßen.

    Rainer Domke und Lena Marie Römer

    INO-Vorstandsvorsitzender Olaf Spindeldreher bedankte sich bei allen Helfern und den Sponsoren LEADER-Bürgerregion am Sorpesee im Rahmen der Kleinprojekteförderung sowie der Sparkasse Arnsberg-Sundern, der Bürgerstiftung, der Oeventoper SPADAKA, der Volksbank Sauerland, der Stadt Arnsberg, Peter Hitzegrad, Judith Lenser, Markus Büenfeld, Fa. Worf, SI-Werbeform, die dieses Projekt ermöglicht haben; ferner bei der Werbedesignerin Lena Marie Römer, die den Flyer konzipiert, kompetente Ratschläge zur Gestaltung gegeben und sämtliche Informationstafeln designed hat.

    Informationstafel

    Die erste Landung auf dem Mond im Jahr 1969 weckte bei Olaf Spindeldreher starkes Interesse an Planeten und schon immer ist die Menschheit vom Sternenhimmel und seinen vielen Gestirnen fasziniert.

    Nach weiteren Erläuterungen zum Planetenweg gingen die Teilnehmer gemeinsam ein Stück „quer durch die Galaxie“:Der Oeventroper Planetenweg entlang des Ruhrtalradwegs zeigt im Maßstab 1:1 Milliarde die Verhältnisse in unserem Sonnensystem. Bei diesem Maßstab hat der Weg eine Länge von ca. 4,5 km. Ein Schritt auf dem Planetenweg entspricht im Weltall ungefähr einer Million Kilometer. Der Weg beginnt am östlichen Ortseingang auf dem Ruhrtalradweg mit einem großen Modell der Sonne und endet mit dem letzten Planeten Neptun hinter der Oeventroper Brücke, kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Arnsberg. Bei dem Planetenweg handelt es sich um einen Lehrpfad, bei dem die unvorstellbaren Dimensionen erfahrbar gemacht werden.

    An jeder Planetenposition ist eine entsprechende UV-beständige Informationstafel angebracht. Rainer Domke führte kompetent, souverän und gut verständlich durch die Geheimnisse des Planetenhimmels. Damit alles nicht zu wissenschaftlich, sondern auch für Kinder und Jugendliche zugänglich ist, entwickelte Lena Marie Römer für diese Zielgruppe ein „Astronauten-Logbuch“ das verschiedene Rätsel und Fragen zum Sonnensystem enthält. Von Station zu Station begleitet sie das Maskottchen „Ede“ in Gestalt einer kleinen Erde. Man kann sich die Reihenfolge der Planeten leicht durch folgenden Merkspruch einprägen: Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unseren Nachthimmel (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun).

    Rainer Domke und Judith Lenser

    Die einzelnen Exponate sind aus haltbarem Material gemacht. Die 8 Planeten wurden von der heimischen Künstlerin Judith Lenser maßstabsgerecht als Keramik-Modelle dargestellt. Die große Kugel für das Modell Sonne wurde aus Glasfaser verstärktem Kunststoff in Berlin hergestellt.

    Flyer zum Planetenweg wurden verteilt und liegen auch in Oeventroper Geschäften aus.

    Auf dem Weg zum gemütlichen Abschluss ins Spatzennest zu Kaffee und Kuchen wurde viel gefachsimpelt – war doch 2 Tage zuvor, am 14.4.2023, die europäische Raumfahrtsonde „Juice“ erfolgreich in Richtung Jupiter gestartet. Die Sonde soll acht Jahre unterwegs sein, Milliarden Kilometer zurücklegen und dann herausfinden, ob auf den Jupitermonden grundsätzlich Leben möglich ist. Unter den dicksten Eiskrusten der 95 Monde wird Wasser vermutet – die Voraussetzung für Leben.

    Zwischen Mars und Jupiter könnte der Asteroiden-Gürtel durch die vielen kreativ gestalteten Holzstühle von Martin Niggemann symbolisiert werden. Auch dieser Künstler erntete viel Beifall.

    Der Planetenweg und die am Wegesrand stehenden INO-Projekte fanden bei den Teilnehmern volle Begeisterung . Olaf Spindeldreher wies noch einmal darauf hin, dass unsere Erde sehr „zerbrechlich“ ist und jeder einzelne die Aufgabe hat, auf sie acht zu geben, damit auch weitere Generationen noch gut auf ihr leben können.

    Die Oeventroper können zu Recht stolz sein auf ihren schönen Ort und die vielen engagierten Menschen, die sich mit dem Dorf identifizieren.

  • Einladung zur Einweihung des Oeventroper Planetenweges am 16. April 2023

    Seit jeher ist die Menschheit vom Sternenhimmel und seinen vielen Gestirnen fasziniert. Der von der Initiative Oeventrop (INO) errichtete Planetenweg entlang des Ruhrtalradwegs zeigt im Maßstab 1:1 Milliarde die Verhältnisse in unserem Sonnensystem. Bei diesem Maßstab hat der Weg eine Länge von ca. 4,5 km. Er beginnt am östlichen Ortseingang mit einem großen Modell der Sonne und endet mit dem letzten Planeten Neptun hinter der Oeventroper Brücke, kurz vor dem Ortsausgang. Bei dem Planetenweg handelt es sich um einen Lehrpfad, bei dem die unvorstellbaren Dimensionen erfahrbar gemacht werden.

    Alle Interessierten sind zu einer kleinen Einweihung mit anschließendem gemütlichen Beisammensein herzlich eingeladen.

    Treffpunkt ist am Sonntag, den 16. April um 14Uhr am Modell der Sonne auf dem Ruhrtalradweg in Oeventrop-Wildshausen, Höhe „Gut Cosack“, Richtung Freienohl.

    Wir wollen den Planetenweg ein Stück (ca. 2 km) zusammen gehen. Im Spatzennest am Segelflugplatz ist dann gegen 16 Uhr für das leibliche Wohl wie Kaffee und Kuchen gesorgt.

    Die Initiative Oeventrop (INO) wünscht allen Teilnehmern Freude an den Modellen und ein kommunikatives Miteinander.

  • INO macht Oeventroper glücklich

    Den Oeventropern ist es bestimmt schon aufgefallen: Der Ort ist herausgeputzt durch die Aktion „INO macht Frühjahrsputz in Oeventrop“. Der Frühling kann kommen – allem voran mit den inzwischen 30000 gepflanzten Narzissen, die sich nun im schönsten „Gelb“ präsentieren. Forscher fanden heraus, ein Blick auf die gelben Narzissen bei Menschen aktiviert kurzzeitig das Belohnungssytem im Gehirn. Dopamin wird ausgeschüttet – das hebt die Stimmung, ähnlich wie Antidepressiva, nur ohne Nebenwirkungen. Folgerichtig könnte man schließen, dass die Oeventroper, zumindest im Frühling während der Narzissenblüte, zu den glücklichsten Menschen zählen!?

    Ein Blickfang für Oeventroper und Durchreisende sind auch in diesem Jahr wieder die bunten Osterhecken. Ostern ohne bunte Ostereier – das ist absolut unvorstellbar. Besonders in den Ruhrdörfern. Denn bunte Ostereier stehen für die Rückkehr der Wärme und des Lebens nach dem langen Winter.

    Alle Oeventroper Kinder haben nun die Möglichkeit, die Osterhecken am alten Pastorat mit ihren selbstbemalten Eiern zu ergänzen. Der Osterschmuck wird dann nach dem Weißen Sonntag wieder abgehangen, um der Natur den benötigten Platz zu geben und eine Umweltverschmutzung zu verhindern. INO bittet alle Oeventroper Kinder, die ihre aufgehängten Kunstwerke behalten möchten, diese bis zum 17. April wieder abzunehmen. Im anderen Fall gehen die Ostereier mit Ende der Aktion in den Ostereierbestand der INO für nächstes Jahr über.

    In einigen Geschäften liegen wieder INO-Blumensamentütchen zur kostenlosen Mitnahme aus. „Lasst Oeventrop aufblühen!“ – unter diesem Motto ruft der Verein die heimische Bevölkerung alljährlich auf, das Blühwiesen-Saatgut zur Schaffung von insektenfreundlichen Flächen auszusäen und so, nachhaltig vorhandene Grünflächen ökologisch aufzuwerten.

  • INO-Frühjahrsputz wird verschoben

    Das Wetter macht was es will. Da wohl am Wochenende auch noch Regen und Schnee drohen, wird der INO-Putztag um eine Woche verschoben auf den 18.03.23. Treffpunkt ist an der INO-Bank am alten Pastoratsparkplatz um 10 Uhr. Die Aktion endet gegen 12 Uhr. Abfallsäcke und Handschuhe werden gestellt. Wer hat, möge sich bitte eine Zange mitbringen – ein paar Zangen können auch von INO gestellt werden. Der Verein hofft auf rege Beteiligung und bedankt sich schon im Voraus bei den fleißigen Helfern.


Seit dem 12. März 2015 gibt es in Oeventrop einen neuen Verein:

Initiative Oeventrop, kurz INO

Wir sind ein gemeinnütziger, eingetragener Verein und haben uns zum Ziel gesetzt die Lebensqualität in Oeventrop zu verbessern. Das wollen wir durch die Verschönerung und Pflege öffentlicher Räume wie auch durch ökologische Maßnahmen erreichen. Dazu ein Zitat aus unserer Satzung:

Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch Erhaltung des ursprünglichen Landschaftsbildes sowie der Tier- und Pflanzenwelt (Reinigung von Feldern und Wiesen von Abfällen, Bau von Nistplätzen für Vögel oder Pflege von Biotopen, Pflege öffentlicher Garten- und Parkanlagen, von Wanderwegen und Wäldern) und die Durchführung von zweckentsprechenden Aktionen. Ferner geht es um die aktive Teilnahme an der Weiterentwicklung des Ortes und die Heranführung von Menschen an das bürgerschaftliche Engagement.

Wir suchen: Aktive sowie passive Mitglieder, die uns in unseren Vorhaben in jeglicher Form unterstützen können. Eine Mitgliedschaft kostet derzeit 24 €/Jahr. Der Mitgliedsantrag ist im Downloadbereich zu finden.