• INO lädt ein zur Jahreshauptversammlung

    Die Initiative Oeventrop (INO) lädt seine Mitglieder und auch weitere Interessierte für Donnerstag, den 29. Februar 2024 um 19 Uhr zur Jahreshauptversammlung bei „Heidi’s Art“ ein. Neben Formalien, Wahlen und der Rückschau auf das letzte Jahr, geht es vor allem um den Blick auf das bevorstehende Jahr mit den geplanten Aktionen und Projekten wie „Lauschpöhle“, „Erweiterung des Lerngerätes Eiswiese“, „Skulptur Ruhrrandradroute“… . Neue Ideen werden immer gerne gehört und diskutiert.

  • INO legt Tiny-Wald an

    Tiny-Häuser sind bekannt, aber Tiny-Wälder?

    Durch den japanischen Forstwissenschaftler Akira Myiawaki inspiriert, hat INO einen Wald nach dieser besonderen Methodik vor der Oase in Oeventrop angelegt. Unterstützt wurde das Projekt durch kompetente Anleitung und tatkräftiger Hilfe von Herrn Demmel, Forstamt Arnsberg.

    Da die Pflanzen aus zwei bis drei Jahre alten Bäumen und Büschen bestanden, mussten die Pflanzlöcher entsprechend groß ausgehoben werden – bei dem Nieselregen eine ziemliche Plackerei und eine außergewöhnliche Leistung aller Beteiligten.

    Die Besonderheit eines Tiny-Waldes liegt in seiner Größe von lediglich 100 m² in diesem Fall.

    Auf der vorbereiteten Fläche wurden insgesamt 300 heimische und standortangepasste Bäume und Sträucher nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel gepflanzt. Hierbei war das Ziel, eine maximale Vielfalt zu gewährleisten. Bei der Recherche konnten insgesamt 13 verschiedene Arten ausgemacht werden, die für diesen spezifischen Standort verwendet werden konnten: Hainbuche, Vogelbeere, Wildapfel, Wolliger Schneeball, Büschelrose, Thunberg Berberitze, Weißdorn, Schlehe, Salweide, Leberblümchen, Hohe Schlüsselblume (Primel), Wald Erdbeere, Kleines Immergrün. Insgesamt ergab sich dabei eine Pflanzdichte von etwa 3 Pflanzen pro Quadratmeter, was wesentlich enger ist, als im konventionellen Forstbetrieb gepflanzt wird. Der enge Pflanzverband erzeugt einen hohen Konkurrenzdruck, welcher ein stark beschleunigtes Wachstum zur Folge hat. Projekte im asiatischen Raum und auch in den Niederlanden haben bereits gezeigt, dass ein solcher Wald bis zu 10-fach schneller wächst, als ein herkömmlicher Wald. Ist der Wald gepflanzt und umzäunt, so muss er maximal 3 Jahre gelegentlich gewässert werden, bevor ein sich selbst erhaltendes, stabiles Mini-Ökosystem entstanden ist.

    INO ist gespannt, wie sich der Wald entwickeln wird – soll der Wald im Miniformat doch CO2 speichern und einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

  • INO: Tiny-Wald-Pflanzaktion: Wer hilft mit?

    Die Arbeiten vor der Oase haben bereits angefangen. Jetzt kann der geplante Tiny-Wald endlich gepflanzt werden. Der Wald im Miniformat wird CO2 speichern. Dadurch, dass die Bäume auf engstem Raum gepflanzt werden, sollen sie besonders schnell heranwachsen, denn sie konkurrieren um Licht. Donnerstag, 14.12. um 9 Uhr startet die Pflanzaktion unterstützt vom Forstamt. Mit Schüppe (Spaten) oder Hacke treffen sich (hoffentlich viele) Helfer dann an der Oase. Wer Zeit und Lust hat, mitzumachen und einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten will, ist herzlich willkommen. INO freut sich über jede helfende Hand und bedankt sich herzlich im Voraus.

  • Gelungener INO-Tag mit Einweihung des Panoramafensters und einer Wein-Geocaching-Wanderung

    Am zweiten Oktobersonntag konnte nun – nach vielen Widrigkeiten – das INO-Panoramafenster am Berens Köppken offiziell eingeweiht werden. Dazu hatte die INO (Initiative Oeventrop) mit den Projektleitern Monika Kraas und Herbert Padberg eingeladen. Vom P+R Parkplatz „Auf der Scherse“ ging es gemeinsam zum Landschaftsrahmen. Die Projektleiter begrüßten die zahlreichen Teilnehmer und berichteten über den Werdegang des 53. INO-Projekts:

    Auf der „Wein-Geocaching-Wanderung“ im Sommer 2019 hatten Herbert Padberg und Monika Kraas auf „Berens Köppken“ die Idee, wegen der tollen Sicht auf Oeventrop, ein Panoramafenster dort aufzustellen. „Gerahmte Aussicht auf den landschaftlich reizvollen Ort! Durch die Blickfeldeinengung lässt sich Oeventrop neu entdecken. Spannende Einzelheiten rücken in den Fokus“, betonte Herbert Padberg. Kurz darauf ging es auch schon Ende 2019 in die gemeinsame Planung und Durchführung.

    Rainer Schröder hatte die Vermessung vorgenommen und Christoph Schmidt die statischen Berechnungen. Im Februar 2020 nahmen Monika und Herbert Kontakt mit der Stadt Meschede auf und erhielten die Genehmigung. Dann geriet allerdings das ganze Vorhaben erst einmal ins Stocken, da „Borkenkäferbaumstämme“ die vorgesehene Stelle blockierten. In diesem Frühjahr war es dann endlich soweit, dass mit dem Bau begonnen werden konnte. Die Bewehrung fertigte Thomas Eickhoff. Die Stahlarbeiten schmiedete Werner Findeklee und die Fundamente setzte Peter Hitzegrad. Zum Glück fand Schreiner Stephan Bruhn Zeit, die Holzkonstruktion fertigzustellen und sie anschließend mit Unterstützung von Christoph Kraas zum „Köppken“ zu schaffen. Am 4. Mai konnte dann mit tatkräftiger Unterstützung der INO das Bauwerk (2,80m x 4,70m) aufgestellt werden.
    Allen Handwerkern und Machern gebührt Dank und großes Lob für die zuverlässige Arbeit. Hinweisschilder brachten Herbert Padberg und Markus Büenfeld an. Angedacht ist noch eine rustikale Sitzgelegenheit.

    Die Teilnehmer der Einweihung äußerten sich begeistert: „Das Panoramafenster setzt den grandiosen Blick auf die drei Ruhrdörfer von Oeventrop für das perfekte Foto in Szene!“ „ Dieses Projekt kann auch Bewohner von Oeventrop anstoßen, das zu tun, wozu sich gerade wieder viele Touristen auf den Weg machen: die Umgebung bewundern und dabei Entspannung und Erholung finden.“

    Unter großem Applaus wurde das Panoramafenster offiziell gebührend mit Sekt eingeweiht.

    Anschließend begann die jährliche Wein-Geocaching-Wanderung vom Panoramafenster aus. Ausgestattet mit den jeweiligen Koordinaten auf dem eigenen Smartphone wurden – wie bei einer Schatzsuche – drei Weinverstecke in wunderbarer Naturkulisse aufgespürt und vor Ort die entsprechenden Weine mit kleinen Delikatessen verkostet. Der Abschluss fand auf dem Bogenschützengelände statt, das der CFB Soest, Abteilung Rumbeck, dankenswerter Weise INO zur Verfügung gestellt hatte.

    Landschaft, Genuss und Freude in geselliger Runde gingen eine besonders nette Verbindung an diesem Tag ein.

  • Wer hilft mit? – INO pflanzt weitere Narzissenzwiebeln.

    Mit Handschuhen (evtl. Spitzhacke und Spaten) treffen sich INO-Helfer an Wollmeiners Sonne (Ortsausgang Glösingen) am Samstag, 14.10. um 10 Uhr. Nachdem Christoph Gierse mit einem Pflug die Furchen für die Zwiebeln vorbereitet hat, werden 5000 weitere Narzissen am Ruhrtalradweg Richtung Wildshausen gesetzt. Wer Zeit und Lust hat, mitzumachen, ist herzlich willkommen. INO ist auf weitere Helfer dieses Mal insbesondere angewiesen, freut sich über jede helfende Hand und bedankt sich herzlich im Voraus (auch junge Eltern mit ihren helfenden Kindern sind angesprochen).


Seit dem 12. März 2015 gibt es in Oeventrop einen neuen Verein:

Initiative Oeventrop, kurz INO

Wir sind ein gemeinnütziger, eingetragener Verein und haben uns zum Ziel gesetzt die Lebensqualität in Oeventrop zu verbessern. Das wollen wir durch die Verschönerung und Pflege öffentlicher Räume wie auch durch ökologische Maßnahmen erreichen. Dazu ein Zitat aus unserer Satzung:

Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch Erhaltung des ursprünglichen Landschaftsbildes sowie der Tier- und Pflanzenwelt (Reinigung von Feldern und Wiesen von Abfällen, Bau von Nistplätzen für Vögel oder Pflege von Biotopen, Pflege öffentlicher Garten- und Parkanlagen, von Wanderwegen und Wäldern) und die Durchführung von zweckentsprechenden Aktionen. Ferner geht es um die aktive Teilnahme an der Weiterentwicklung des Ortes und die Heranführung von Menschen an das bürgerschaftliche Engagement.

Wir suchen: Aktive sowie passive Mitglieder, die uns in unseren Vorhaben in jeglicher Form unterstützen können. Eine Mitgliedschaft kostet derzeit 24 €/Jahr. Der Mitgliedsantrag ist im Downloadbereich zu finden.