• Einladung zum zweiten INO-Stammtisch

    Nach dem erfolgreichen ersten INO-Stammtisch im Oktober 2025, lädt INO erneut zu einem geselligen Treffen ein.

    Alle, die sich für die Arbeit von INO interessieren, sind herzlich willkommen am Donnerstag, den 1. Oktober 2026, um 19 Uhr in „Heidi`s Art“.

    Durchgeführte sowie geplante Projekte (wie „Wichtelweg“, „Weihnachtsmarkt“, „Machbar“ usw.) werden transparent dargestellt und neue Ideen werden gesammelt.

    Das übergeordnete Ziel besteht darin, den Ortsteil interessanter zu machen und den Zusammenhalt sowie die Identifikation der Bürger mit unserem Ort Oeventrop zu fördern.

    INO freut sich über eine möglichst hohe Beteiligung.

    Bei Rückfragen bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten: o.sp@outlook.de / 0173-2560961 .

  • „Blaues Band“ an Obstbäumen signalisiert: Kostenloses Pflücken erlaubt und erwünscht

    INO greift die Idee „Blaues Band“ der Stadt Arnsberg in Oeventrop auf.


    Das „Blaue Band“ der Stadt Arnsberg – ausgegeben von der Stabsstelle „Nachhaltige Entwicklung der Stadt Arnsberg“ – trägt dazu bei, Obst vor dem Verfaulen zu bewahren.
    Die Zweige der Obstbäume biegen sich bereits unter ihrer Last. Das Konzept des „Blauen Bandes“ will ein Zeichen für die Artenvielfalt und gegen Lebensmittelverschwendung setzen.
    INO-Projektleiterin für Oeventrop, Monika Kraas, hat zusammen mit Maria Eggenstein alle bekannten städtischen Obstbäume mit einem blauen Band gekennzeichnet, um vorbeigehenden Personen zu signalisieren: Hier ist kostenloses Pflücken für den eigenen Bedarf erlaubt.

    Zur Erfassung der Orte wurden zwei Karten erstellt. So ist es ohne Schwierigkeiten möglich, den Standort der Obstbäume zu finden: auf dem Appelhof, auf der Strecke zwischen Forstweg und Birkenweg … . Damit sichergestellt ist, dass alle Obstbäume erfasst werden (derzeit etwa 50), können Oeventroper sich gerne bei Monika Kraas (0177-3079330) melden, wenn sie weitere Standorte kennen. Die zarten Obstbäume von der Challenge im letzten Jahr sind derzeit noch ausgespart. Vereine können sich bei Monika Kraas melden, um diese Obstbäume bereits registrieren zu lassen.
    Die Bänder werden nach der Erntezeit entfernt, um sie im Sinne der Nachhaltigkeit eventuell im nächsten Jahr wiederzuverwenden und eine Vermüllung der Landschaft zu vermeiden.

  • Interessante INO-Feierabendwanderung mit ganz viel Technik

    Die „Feierabendwanderer“ der INO starteten mit Wanderführer Herbert Padberg am Oeventroper Bahnhof und machten sich auf den Weg Richtung Hasenacker durch den Totenweg, vorbei am Forsthaus Damberg bis zum „Wasserkraftwerk Rumbecker Hammer mit Wehranlage“. Unterwegs schöpfte Herbert Padberg aus seinem umfangreichen ortsgeschichtlichen Repertoire, und versorgte die Teilnehmer mit zahlreichen interessanten Informationen.
    Michael Hachmann begrüßte die Teilnehmer am Rumbecker Hammer und führte sie durch die Anlage, in der seit drei Jahrzehnten auf ökologische Weise – mit der Kraft des fließenden Wassers – Strom produziert wird. Mit Turbinen wird die Energie des Wassers genutzt.

    Bis zum Jahr 1880 wurde am Rumbecker Hammer mithilfe der Wasserkraft Eisen geschmiedet. Fast genau 100 Jahre später folgte dann ein Umstieg auf Holzstoffproduktion. Michael Hachmann begann 1980, mit einer ersten Turbine Strom zu erzeugen. Im Laufe der folgenden Jahre hat er seine Anlage zunehmend erweitert.
    Aus ökologischen Gründen musste er seine Anlage vor einigen Jahren um eine Fischtreppe vergrößern. „So ist garantiert, dass die Fische eine Möglichkeit haben, das Kraftwerk zu umwandern“, sagte er.
    Mit ganz viel neuem Wissen ausgestattet, erfolgte nach zwei Stunden die Rückkehr auf Rumbecker Seite.

  • Feierabendwanderung mit INO

    Am Donnerstag, den 23. Juli, organisiert die Intiative Oeventrop (INO) eine Abendwanderung zum „Wasserkraftwerk Rumbecker Hammer mit Wehranlage“, und lädt alle Interessierten herzlich ein.Treffpunkt ist um 18 Uhr am Parkplatz des Oeventroper Bahnhofs mit Wanderführer Herbert Padberg.Vom Bahnhof aus führt die Strecke über den Hasenacker, Totenweg, Forsthaus Damberg zum Wasserkraftwerk Rumbecker Hammer. Michael Hachmann führt die Teilnehmer durch die Anlage. Nach etwa einer Stunde erfolgt die Rückkehr auf Rumbecker Seite zum Bahnhof.Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

  • Hochinteressanter Botanisch-Geologischer Spaziergang der INO


    Trotz des sehr wechselhaften Wetters am Donnerstag trafen sich zahlreiche Interessierte am Arboretum. INO-Vorsitzender Olaf Spindeldreher hatte zusammen mit der Klimagruppe Arnsberg die Revierförsterin Petra Trompeter, den Gärtnermeister und Botaniker Johann Eggenhofer sowie den Bodenwissenschaftler Rolf Nieder eingeladen – alle drei Experten auf ihrem Gebiet.

    Der Spaziergang startete am Eingang des Arboretums in Oeventrop und führte durch die angelegte Baumsammlung mit sprießender Vegetation.


    Revierförsterin Frau Trompeter erklärte, das angelegte Arboretum sei ein Pilotprojekt. Hier erfolgt keine klassische Wiederaufforstung, sondern es wird ein klimastabiler Mischwald auf städtischem Gebiet geschaffen, der der heimischen Bevölkerung zugutekommt. Es handelt sich nicht um ein Naturschutzgebiet. Die Pflanzen werden weitgehend sich selbst überlassen. Pflanzen werden nur dann entfernt, wenn sie die Entwicklung der klimaresistenten, angepflanzten Bäume stören.

    Gärtnermeister und Botaniker Johann Eggenhofer betrachtete mit den Teilnehmern die Vielfalt der Vegetation und erläuterte diese. Auch Heil- und Giftpflanzen am Wegesrand waren Thema. Wie man sie erkennen kann, sie richtig erntet und verwendet. Beispiele waren: Birkenblätter – getrocknet als Tee genutzt – sind ein gesundheitsförderndes Heilmittel bei Gicht, Eichenrinde wirkt blutstillend, Wachtelweizen ist ein Schmarotzer auf Gras. Zu entdecken waren auch Beinwell, Beifuß, Jakobskreuzkraut, Pfefferminze, Waldgamander. Herr Eggenhofer zitierte gern Wolf-Dieter Storl, einen deutschamerikanischen Ethnobotaniker und Buchautor, der sich in seinem Schaffen an der Natur orientiert und sich mit Spiritualität, Mythologie und Brauchtum verschiedenster Kulturen beschäftigt. Sein besonderes Interesse gilt dabei den Wäldern und Pflanzen als Nahrungs- und Heilmittel.

    Der Bodenwissenschaftler Rolf Nieder lieferte interessante, wissenschaftliche Details zur örtlichen Geologie anhand einer erdgeschichtlichen Zeittafel. Im Arboretum bestimmen Gesteine des Erdaltertums den geologischen Untergrund. An einem vor Ort gegrabenen Bodenprofil erklärte er die Bodenbeschaffenheit mit „tiefgründiger Braunerde in mächtiger schluffhaltiger Fließerde/ skeletthaltiger Fließerde/ angewittertem Sandstein der Arnsberger Schichten“. Ein Versuch mit dem Gestein und etwas Salzsäure zeigte, dass das Gestein vor Ort kalkfrei ist. Der vorliegende Waldboden ist ein relativ guter Wasserspeicher. Im Rahmen des Klimawandels verändert sich die Bodenbeschaffenheit.

    Der Wasserhaushalt wird neben der klimatischen Wasserbilanz erheblich von der Wasserspeicherkapazität der Böden bestimmt.

    In der Gruppe wurden extreme Verdichtungen und Bodenerosion als Folgen der Schadholzräumung sowie negative Auswirkungen im Zusammenhang mit der derzeitigen Errichtung von Windenergieindustriegebieten im Wald diskutiert.

    Nach etwa zwei Stunden hochinteressanter sachkundlicher Informationen und Gesprächen zum Thema bedankten sich die begeisterten Teilnehmer vielmals bei den Experten.


Seit dem 12. März 2015 gibt es in Oeventrop einen neuen Verein:

Initiative Oeventrop, kurz INO

Wir sind ein gemeinnütziger, eingetragener Verein und haben uns zum Ziel gesetzt die Lebensqualität in Oeventrop zu verbessern. Das wollen wir durch die Verschönerung und Pflege öffentlicher Räume wie auch durch ökologische Maßnahmen erreichen. Dazu ein Zitat aus unserer Satzung:

Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch Erhaltung des ursprünglichen Landschaftsbildes sowie der Tier- und Pflanzenwelt (Reinigung von Feldern und Wiesen von Abfällen, Bau von Nistplätzen für Vögel oder Pflege von Biotopen, Pflege öffentlicher Garten- und Parkanlagen, von Wanderwegen und Wäldern) und die Durchführung von zweckentsprechenden Aktionen. Ferner geht es um die aktive Teilnahme an der Weiterentwicklung des Ortes und die Heranführung von Menschen an das bürgerschaftliche Engagement.

Wir suchen: Aktive sowie passive Mitglieder, die uns in unseren Vorhaben in jeglicher Form unterstützen können. Eine Mitgliedschaft kostet derzeit 24 €/Jahr. Der Mitgliedsantrag ist im Downloadbereich zu finden.