
Die „Feierabendwanderer“ der INO starteten mit Wanderführer Herbert Padberg am Oeventroper Bahnhof und machten sich auf den Weg Richtung Hasenacker durch den Totenweg, vorbei am Forsthaus Damberg bis zum „Wasserkraftwerk Rumbecker Hammer mit Wehranlage“. Unterwegs schöpfte Herbert Padberg aus seinem umfangreichen ortsgeschichtlichen Repertoire, und versorgte die Teilnehmer mit zahlreichen interessanten Informationen.
Michael Hachmann begrüßte die Teilnehmer am Rumbecker Hammer und führte sie durch die Anlage, in der seit drei Jahrzehnten auf ökologische Weise – mit der Kraft des fließenden Wassers – Strom produziert wird. Mit Turbinen wird die Energie des Wassers genutzt.
Bis zum Jahr 1880 wurde am Rumbecker Hammer mithilfe der Wasserkraft Eisen geschmiedet. Fast genau 100 Jahre später folgte dann ein Umstieg auf Holzstoffproduktion. Michael Hachmann begann 1980, mit einer ersten Turbine Strom zu erzeugen. Im Laufe der folgenden Jahre hat er seine Anlage zunehmend erweitert.
Aus ökologischen Gründen musste er seine Anlage vor einigen Jahren um eine Fischtreppe vergrößern. „So ist garantiert, dass die Fische eine Möglichkeit haben, das Kraftwerk zu umwandern“, sagte er.
Mit ganz viel neuem Wissen ausgestattet, erfolgte nach zwei Stunden die Rückkehr auf Rumbecker Seite.
