INO-Wanderung zur Absturzstelle deutscher Nachtjäger von 1944

Am 16. Juli fand eine von INO angebotene 9 km lange Abendwanderung statt.Am Treffpunkt Bahnhof machte Wanderführer Herbert Padberg zunächst anhand von Fotos auf Veränderungen der letzten 50 Jahre in unmittelbarer Nähe aufmerksam.

Wo andere nur einen Wald oder eine Wiese sehen, entdeckt Herbert Padberg historische, kulturelle und naturgeschichtliche Bezüge. Seine Kenntnisse fächert er dabei mit so viel Humor, Leidenschaft und Abenteuerlust auf, dass die Wanderer von ihm angesteckt werden, immer mehr entdecken zu wollen – gleich, ob es sich um Informationen zum Hasenacker handelt, zum Hubertuspöstchen, zum alten Grabstein von Theresia Schulte am Totenweg, zum Totenweg selbst, dem alten Haus Assmuth rechts am Weg, zum Kohlenmeiler, den von Borkenkäfern befallenen Fichten, zum Leo-Löwe Kreuz, auf dem treffend geschrieben steht: _Im bunten Spiegel der Natur siehst du des großen Schöpfers Spur_,zum Steinbruch am Drägge-Weg, zur Wetterbuche und dem Kyrill 2007, dem Plackweg als alte Handelsstraße, dem Hermannsblick, von dem man früher ins Ruhrtal schauen konnte und weiter noch bis ins Wennetal, dem 417 m hoch gelegenen Damberg, zur kleinen Schmalenau Quelle oder der Absturzstelle deutscher Nachtjäger von 1944.

Der zweimotorige „Nachtjäger“ vom Typ Messerschmitt BF 110 G war vom Fliegerhorst Dortmund Brackel gestartet mit der Mission: „Feindliche Bomber aufspüren und vom Himmel holen“. Doch die Messerschmitt kehrte nie wieder zu ihrem Heimatflughafen zurück. Mit voller Wucht knallte die Maschine in der Nacht vom 10. auf den 11.11.1944 in den Dinscheder Wald am Plackweg hinter dem heutigen Leo-Löwe-Kreuz. Die dreiköpfige junge Besatzung fand den Tod: Werner Hühn (Flugzeugführer), Willi Tschuk (Bordschütze) und Karl Keep(Bordfunker). Ein Holzkreuz mit den Namen und Informationen erinnert heute an das schreckliche Ereignis. Noch 75 Jahre nach diesem Unglück hat Herbert Padberg Aluminiumteile und Glassplitter des Flugzeugs gefunden. Am spärlichen Wachstum der Bäume dort, kann man nachvollziehen, dass Flugbenzin ins Erdreich gelaufen war.

Wanderungen sind für Herbert Padberg Zeitreisen und die Wanderer lassen sich von ihm gern mit auf die Reise nehmen.

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INO-Veranstaltung „Konzert im Garten“ auf hohem Niveau

In einmaliger Atmosphäre wurden dem Publikum am Sonntag besondere Klangerlebnisse geboten. Zum Konzert unter freiem Himmel im wunderschön gestalteten Garten der Familie Margret und Olaf Spindeldreher fanden sich 140 Besucher ein. Der INO-Vorstand mit Hilfe von INO-Mitgliedern, Verwandten und Freunden empfing die Gäste bestens vorbereitet in einem Wohlfühlambiente.

Ein breitgefächertes musikalisches Repertoire der Künstler Nicolas Weigl, Geschwister Miriam Düllberg und Stefan Wolf, Leon Jaekel sowie Silas Schulte und Freddy Thibaut sorgte für Hörgenuss mitten im Grünen.

Für das leibliche Wohl war in den drei Pausen bestens liebevoll gesorgt: Gegrillte Würstchen, diverse Getränke, Kaffee, sehr leckere Kuchen und Torten verwöhnten die Gäste.

Nicolas Weigl eröffnete das Konzert gekonnt mit einer Zeitreise in die Romantik. Stücke von Frederic Chopin, Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy trug er auf dem Klavier gefühlvoll und musikalisch auf hohem Niveau vor. „Das Klavier muss singen“. Dieser Forderung seines Musikprofessors ist Nicolas Weigl vollends nachgekommen. Von Claude Debussy trug er das impressionistische Stück „Arabesque Nr.1 in E-Dur“ vor. Den Rahmen schloss er, wie er begonnen hatte, mit einem Walzer von Chopin, in dem er die ganze Raffinesse der Chopinschen Klaviermusik zum Ausdruck brachte.

Nicolas Weigl bot zum Abschluss seines Programms den Zuhörern noch etwas Besonderes, nämlich das Endprodukt seines Übungsprogramms, das aus der Bitte seiner Familie entstanden ist: „Nico, spiel doch mal was Schönes!“

Nach einem kräftigen Applaus für die tolle Darbietung schloss sich eine Pause an. Die Gäste plauschten an Stehtischen, wandelten durch den hübsch angelegten Garten, nahmen den Geruch der blühenden Pflanzen und der reifenden Äpfel wahr und genossen einfach das angenehme Ambiente.

Den zweiten Teil des Programms gestalteten die Geschwister Miriam Düllberg und Stefan Wolf. Sie variierten ihre sehr schönen Stimmen den Stücken gerecht aus Pop, Soul und Musical: mal sehr kraftvoll, ausdrucksstark, aber auch gefühlvoll und voller Leidenschaft. Sie fragten:“ Why so serious?“ und erinnerten an Kinder, die das Leben viel unkomplizierter sehen als Erwachsene. Die Aussage „Fühl dich einfach wie zu Haus“ forderte dazu auf, möglichst authentisch zu sein. Mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen, einem sehr stimmungsvollen und bewegenden Lied, schlossen sie ihre überaus gelungenen Darbietungen ab. Die beiden Interpreten bezogen bei diesem Lied Leon Jaekel bereits mit ein, der sie auf dem Keyboard begleitete. So schafften sie einen schönen Übergang zum dritten Künstlerprogramm nach einer zweiten Pause.

Leon Jaekel begeisterte mit einem Klavierkabarett von Bodo Wartke. Er nahm partnerschaftliche Beziehungen unter die Lupe mit verzwickten, passenden und unterwerfenden Situationen. Leon Jaekel ist „bei schönen Frauen kompromissbereit“. Er zieht die Lehre „Mit Logik alleine überzeugst du Frauen nicht“. Und gibt sich zunächst resolut, dann aber doch unterwürfig mit „Ja, Schatz!“ Er stellt fest, dass er Probleme mit zunehmenden Alter hat, die er früher noch nicht hatte und stellt die Frage: „Wenn alle täten, was sie lieben – Das kann ja gar nicht klappen! – Was, wenn doch?“ – Vergnügen finge dann direkt bei der Arbeit an. Leon konnte das Publikum unterhalten, mitreißen, es zum Nachdenken bewegen und zum herzhaften Lachen bringen. Sein professionelles Auftreten, sein musikalisches Können und seine kabarettistische Ader überzeugten das Publikum.

Nach einer dritten Pause traten Freddy Thibaut und Silas Schulte auf. Sie spielten mehrere Stücke auf dem Saxophon:. „Strangers on the Shore“ (Acker Bilk),“ Can`t help falling in Love“ (Elvis Presley), „Auszug aus König der Löwen“ (Elton John), „My Friend“, „All of me“ (John Legend) und Petite Fleur.

Das Mischpult bediente bei allen Künstlern Rene Britten.

Nach mehr als vier Stunden musikalischen Hochgenusses bedankten sich die Gäste durch langanhaltenden Applaus, gebefreudige Geldspenden und lobende Äußerungen. Auch die Sparkasse Arnsberg Sundern unterstützte dieses rundum gelungene Event mit einer großzügigen Geldspende.

Stefan Wolf und Miriam Düllberg fragten in ihrem Gesangsstück „Proud“: Was hast du heute gemacht, auf dass du stolz sein kannst? – INO kann es für das „Konzert im Garten“ am Sonntag beantworten: Der Verein kann zurecht stolz darauf sein, so eine rundum gelungene Veranstaltung gemeistert zu haben mit tollen Helfern und hochkarätigen Künstlern.

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Abendwanderung

Die IN-O bietet am Dienstag, 16. Juli, allen Mitgliedern und Gästen eine Abendwanderung an.Wanderführer ist IN-O-Mitglied Herbert Padberg. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Bahnhof Oeventrop.Gewandert wird ein neun Kilometer langer Rundweg über den Hasenacker, Plackweg bis zum Glösinger Handweiser. Unterwegs gibt Herbert Padberg unter anderem Informationen zur Absturzstelle deutscher Nachtjäger von 1944. Die Wanderung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rucksackverpflegung bringt jeder für sich mit.

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INO setzt sich für Naturschutz ein

Viel wird in letzter Zeit über Natur-und Umweltschutz geredet. Doch wenn es konkret an die direkte Umsetzung geht, hält sich das persönliche Engagement oft stark in Grenzen.

So erging es dem ehemaligen, langjährigen SGV-Vorsitzenden, Herbert Padberg, als er einen Aufruf startete, die nach dem Starkregen im Mai von einer dicken Schotterschicht überfluteten, unter Naturschutz stehenden, Orchideen an der Freienohler Kuhweide zu retten.

Außer zwei Naturfreunden aus Arnsberg haben sich nur Mitglieder der INO Oeventrop bereiterklärt, die Aktion zu unterstützen. Tatkräftig mit Harke und Schüppe wurden die Orchideen wieder freigelegt, so dass sich der Bestand gut erholen konnte und die Wanderer, die auf diesem Stück des Panoramawegs unterwegs sind, sich an den prachtvoll blühenden Orchideen wieder erfreuen können.

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Vandalismus-Schäden nehmen wieder zu

Vandalismus umschreibt eine allgemeine anonyme Sachbeschädigung vornehmlich im öffentlichen Raum.

Den Schwerpunkt von Vandalismus bildet die Lust an reiner Zerstörung aus einer aggressiven Grundstimmung heraus, als Imponiergehabe oder „Mutprobe“, als falsch verstandene „Selbstbestätigung“ oder „Feindersatz“. Insbesondere Skulpturen oder künstlerische Installationen im öffentlichen Raum sind Ziel von Vandalismus.

Oft handeln Personen aus Verärgerung, unter Alkoholeinfluss oder aus Gedanken- und Interessenlosigkeit.

Die INO-Bank mit den sehr aufwändigen und individuellen Keramik-Arbeiten der Künstlerin Judith Lenser stand gerade eine Woche am Ruhrtalradweg. Viele Wanderer und Radfahrer haben in dieser Zeit Halt gemacht, um dieses Kunstwerk zu bestaunen und sich eine Ruhepause zu gönnen. Nun ist ein Keramik-Teil mutwillig zerstört worden. Die Tatzeit lässt sich auf Donnerstag nach Ostern zwischen 15:00 und 18:00 Uhr eingrenzen. INO und die Polizei bitten um Hinweise, wenn jemand etwas Verdächtiges in dieser Zeit hinter dem Segelflugplatz beobachtet haben sollte.

INO hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

Bereits vor einigen Wochen wurden bepflanzte Blumenkästen von der Dinscheder Brücke aus der stabilen Verankerung abgerissen und in die Ruhr geworfen. Vor zwei Wochen trat man die Tonskulptur „Ausguck“ von Erhard Jaekel mutwillig von den Füßen. Der Torso lag an einer anderen Stelle.

INO bittet die Oeventroper um Aufmerksamkeit, damit die Bemühungen, unseren Ort schöner und interessanter zu machen, nicht mit Füßen getreten werden.

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Gleich zwei weitere INO-Ruhebänke zieren den Ruhrtalradweg in Oeventrop

Wer auf dem Ruhrtalradweg in Oeventrop unterwegs ist, dem sind sicher die wiederaufgestellten Skulpturen sowie neue, gestaltete Holzstühle am Wegesrand aufgefallen.

Pünktlich zu Ostern wurden zudem gleich zwei weitere wunderschöne Bänke aus Edelstahl, Holz und Keramik, gestaltet von Judith Lenser und Markus Büenfeld, aufgestellt. Pflasterarbeiten und Montage stemmten Michael Müller und Manfred Preiß. Die Bänke sind ein künstlerischer Blickfang und werden von Radlern und Wanderern bestaunt und gut angenommen.

Viele Oeventroper sorgen mit Engagement, kreativen Ideen und Arbeitseinsatz für ein schöneres Oeventrop.

Für die Stuhlgalerie am Weidezaun Ortsende Oeventrop Richtung Wildshausen nimmt INO immer wieder gern ausgediente Massivholzstühle an. Diese können bei Olaf Spindeldreher abgegeben werden.

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Aktionstag

Am 6.4.2019 sind wieder 2 Bänke und ein neues Kunstwerk aufzustellen. Außerdem müssen die Kunstwerke aus dem Winterschlaf geholt werden. Bei zahlreicher Beteiligung sind wir mittags fertig.

Treffen ist um 10:00 Uhr am Segelflugplatz.

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Dinner in Weiß – spontan

Nach dem super Erfolg im letzten Jahr wollen wir auch dieses Jahr wieder ein Dinner in Weiß, – allerdings spontan, veranstalten.

Es findet am 30.06.2019 ab 13:00 Uhr unterm Schwalbenbaum statt.

Es muss alles, auch Tische und Stühle, mitgebracht werden. Nähere Infos folgen. Der Eintritt ist frei. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.

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Konzert im Garten

Mit einem schönen Konzert verschiedener heimischer Musiker wollen wir den Sonntag, 14.07.2019 ab 11:00 Uhr, genießen. Für Essen und Trinken wird gesorgt. Nähere Infos folgen. Der Eintritt ist frei. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.

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